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Die Erreger der Lyme-Borreliose, die Borrelien, sind eng mit dem Syphiliserreger verwandt. Anders als die Syphilis wird die Borreliose aber nicht durch sexuellen Kontakt, sondern von Zecken (dt. Holzbock; lat. Ixodes ricinus) übertragen.  

Die Krankheit verläuft in drei Stadien, die aber auch fließend ineinander übergehen können.  

 Stadium 1: Die Lokalinfektion – es kann die Wanderröte auftreten (griech.: Erythema migrans),  das „einzige“  klinisch eindeutige Zeichen einer Infektion, welche noch gut mit Antibiotika zu therapieren ist, wenn die richtige Diagnose gestellt wird! Bei Vielen fehlen die Wanderröte und die Allgemeinsymptome (grippeähnliche Symptome) völlig.

 
Stadium 2: Die Erregerstreuung – charakteristisch sind starke Beschwerden durch von Borrelien hervorgerufenen Entzündungen an Organen und Organsystemen (z. B. unerträgliche z. T. „wandernde“ Schmerzen, „Ameisenlaufen“, Hitze- und/oder Kältegefühl, Kopfschmerzen, Schwindelattacken, Sehstörungen, Herzrhythmusstörungen, Lähmungen, chronische Erschöpfung).  

Stadium 3: Das chronische Stadium –  mehr als ein Jahr bis Jahrzehnte nach der                Infektion, geprägt von entzündlich-degenerativen Zerstörungen der Organe.  Organschäden, Entzündung u. Verschleiß von Gelenken, Hauterkrankung: vor allem die sog. Zigarettenhaut (Acrodermatitis chronica atrophicans), knötchenförmige   Hautverdickungen. 

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung oder einen Arztbesuch.

Borreliose ist die am häufigsten durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, gegen die es  k e i n e  Schutzimpfung gibt.

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